Frühjahr Garten

In Massen am schönsten – Frühlingsblüher zum Verwildern

Februar 17, 2018

Das Warten auf den Frühling lässt bei mir die Sehnsucht nach Farbe und Grün immer größer werden. Wie schön ist es dann wenn mit länger werdenden Tagen endlich die ersten Frühlingsblüher ihre Blüten öffnen. Am wirkungsvollsten ist es wenn nicht nur hier und da ein zartes Blütchen spriesst sondern wenn sie zu vielen schon von weitem Leuchten und den Beginn eines neuen Gartenjahres farbenfroh feiern. Mit soviel bunter Fröhlichkeit steigt die Stimmung und der Winterblues wird weggeblasen.

Um solche blühenden Frühlingswiesen zu erhalten muss der Gärtner mitunter ein wenig nachhelfen, aber es lohnt sich denn viele Frühlingsblüher lassen sich leicht vermehren und entwickeln so im Laufe der Zeit schöne Bestände.

Ein Traum in blau – Leberblümchen
Zu den Besonderheiten im Frühlingsgarten gehört zweifelsfrei das Leberblümchen. Die Wildform des Leberblümchens Hepatica nobilis kommt mit verschiedenen Unterarten in den Laubwäldern von Nordeuropa bis Asien vor,  bei uns steht es unter Naturschutz. Es gibt aber zahlreiche Sorten mit unterschiedlichsten Blütenfarben und Formen von gefüllt bis ungefüllt. Durch Kreuzungen der Unterarten untereinander und mit anderen Arten wie z.B. dem Siebenbürger Leberblümchen Hepatica transsylvanica sind robuste und einfach zu pflegende Formen entstanden. Einmal an den richtigen Standort gepflanzt sollte man sie einfach ungestört wachsen lassen und mit etwas Glück breiten sie sich aus und werden von Jahr zu Jahr schöner. Besonders das Siebenbürger Leberblümchen breitet sich mit der Zeit durch kurze Ausläufer allmählich immer weiter aus, mit der Zeit können so größere Bestände entstehen. Das Siebenbürger Leberblümchen ist anspruchslos was den Standort betrifft. Besonders wohl fühlt es sich in halbschattiger bis schattiger Lage in reifen Waldhumusböden zwischen oder vor Laubgehölzen. Entfernt man das alte Laub rechtzeitig vor der Blüte, wird die Blütenwirkung noch erheblich gesteigert.

Violettblaue Tänzer im Frühlingslicht – Elfenkrokusse
Eine Wiese voller Krokusse ist ein Frühlingsversprechen. Zart und elfengleich wirkt die Einzelblüte – aber ihr Ausbreitungsdrang ist legendär. Meist muss man dafür gar nicht viel tun und lästig werden sie eigentlich nie. Der Elfen-Krokus Crocus tommasianus eignet sich besonders für frühjahrshelle Stellen unter Gehölzen, hier breitet er sich durch Versamung und Teilung der Zwiebeln beständig aus. Will man den Prozess beschleunigen kann man dichte Pulks auch nach der Blüte teilen und an anderer Stelle wieder einpflanzen. Schön sind auch Kombinationen mit weissen oder gelben Krokussen z.B. Crocus korolkowii, Schneeglöckchen und Winterlingen.

Kleine gelbe Sonnenfänger – Winterlinge
Winterlinge trotzen tapfer Schnee und Kälte und schenken uns bereits im Spätwinter eine Ahnung vom Frühling. In den ersten wärmenden Sonnenstrahlen öffnen sie ihre duftenden Butterblumenblüten mit der grünen Halskrause und ziehen damit die ersten Bienen und Hummeln an. Besonders hübsch sieht das aus wenn sie aus einer dünnen Schneedecke golden hervor leuchten. Das Beste an Winterlingen ist: sie verwildern sehr leicht wenn der Standort stimmt. Dafür benötigen sie nur frischfeuchten Boden am Fuss von Gehölzen. Dann muss man nur die Samenkapseln ausreifen lassen und die dunklen Samenkörner keimen an noch unbewachsenen Stellen. Wer Winterlinge in seinem Garten haben möchte sollte keine Knollen kaufen sondern immer getopfte Pflanzen kaufen oder einen befreundeten Gärtner fragen ob er Pflänzchen abgeben möchte. Gekaufte Knollen trocknen leicht aus und wachsen meist nicht gut ein.

Einzeln eher schüchtern und versteckt, in Massen eine Frühlingswonne – Schneeglöckchen
Kein Frühling ohne Schneeglöckchen! Schon um Weihnachten herum senden sie die ersten Lebenszeichen und versichern dem Gärtner den baldigen Beginn des neuen Gartenjahres. Ich zähle mich nicht zu den galantophilen Sammlern von raren Schneeglöckchensorten, eher liebe ich Schneeglöckchen in Hülle und Fülle. Durch ihre frühe Blüte passen sie in fast jede Ecke des Gartens die noch etwas Aufhellung bedarf. Und sie sind auch mit fast jedem Standort zufrieden. Teilt man die Pulks regelmäßig nach der Blüte in kleinere Grüppchen – wie die Engländer sagen ‚in the Green‘ – und pflanzt diese wieder an verschiedenen Stellen ein erhält man mit der Zeit große Bestände. Man kann eigentlich nie zuviele Schneeglöckchen im Garten haben. Bewährt haben sich in meinem Garten neben dem normalen Schneeglöckchen Galanthus nivalis auch dessen gefüllte Form Galanthus nivalis ‚Flore Pleno‘, das in allen Teilen größere und auch früher blühende große Schneeglöckchen Galanthus elwesii var. elwesii und das besonders robuste und ausbreitungsfreudige Woronow-Schneeglöckchen Galanthus woronowii. Will man Schneeglöckchen im Garten ansiedeln sollte man jetzt getopfte Pflanzen kaufen oder bei Gartenfreunden nachfragen ob sie Pflanzen abzugeben haben. Das Stecken von Zwiebeln ist meist nicht sehr erfolgreich, da diese schnell austrocknen.

Himmelblaue Sonnenkinder – Traubenhyazinthen
Wenn die Schneeglöckchen und Krokusse bereits verblüht sind öffnen sie ihre Blütentrauben. Die bekannteste ist die Armenische Traubenhyazinthe Muscari armeniacum. Sie ist pflegeleicht, wächst eigentlich fast überall auch unter Bäumen und verwildert leicht. Trockenheit kann ihr nichts anhaben, nur Winternässe mag sie nicht. Schön sehen Traubenhyacinthen im vorderen Beetbereich als blaue Bänder gepflanzt aus. Nach der Blüte kann man dichte Bestände teilen und verpflanzen. Sie versamen sich aber auch leicht und tauchen mitunter an überraschenden Standorten auf, gerne auch in Pflasterfugen. Eine Kombination mit Triandrus – Narzissen z.B. N. triandrus ‚Thalia‘ (Bild) oder kleinen Wildtulpen wirkt schön und ist sehr langlebig.

Busch-Windröschen
Der Anblick von eingewachsenen Beständen des Busch-Windröschens gehört sicher zu den schönsten Frühlingsbildern. Der heimische Frühlingsbote eignet sich im Garten hervorragend für halbschattige Standorte unter Gehölzen zwischen spät austreibenden Stauden wie Hosta, Cimicifuga oder Rodgersia. Über kriechende Rhizome breiten sich die kleinen Waldanemonen langsam aus. Sie wachsen auch an Standorten die im Sommer schattig und trocken werden. Neben der einfachen weissen Wildform gibt es auch Sorten mit gefüllten oder blauen Blüten.

Die Blaue Strahlen-Anemone – Anemone blanda
Sie ist die erste der Anemonen die bereits im März austreibt. Im Gegensatz zu ihrer Schwester dem Busch-Windröschen bevorzugt sie eher den Platz an der Sonne – dann öffnet sie ihre Strahlenblüten weit. Gepflanzt wird sie am besten im Herbst. Vor dem Pflanzen weicht man die Knollen über Nacht in lauwarmem wasser ein. Einmal eingewachsen sähen sich die Pflanzen zahlreich aus und bilden je nach Sorte blaue, weisse oder rosa Blütenteppiche.

Schön für feuchte Wiesen – Schachbrettblumen
Diese bedrohte und geschützte heimische Wildpflanze ist ein ganz besonderer Frühlingsbote und braucht tiefgründigen feuchten Boden. Die aparten Pflanzen mit den tanzenden purpurnen oder weiss getupften Blütenglocken wachsen am besten auf wechselfeuchten Wiesen oder am Ufer von Gewässern. Sagt ihr der Standort zu breitet sie sich willig aus. Da die Zwiebeln schnell austrocknen sollte man lieber getopfte Pflanzen setzen.


Gelber Schatz mit besonderem Duft – die Weinberg-Tulpe
Ebenfalls eine einheimische aber in der Natur in den letzten Jahrzehnten fast ausgerottete Art ist die Weinberg-Tulpe. Die gelben aussen leicht grünlichen nickenden Blüten mit dem starken und köstlichen Duft erscheinen ab April. Wie der Name schon vermuten lässt braucht sie einen warmen und sonnigen Standort auf nährstoffreichem Boden. Wird ihr dieser geboten ist sie vermehrungsfreudig und breitet sie sich willig durch Ausläufer aus.


Blaues Glöckchen unter Bäumen – Hasenglöckchen
Völlig unkompliziert und unverwüstlich breitet es sich im Laufe der Zeit im Schatten und Halbschatten unter Bäumen aus, das Hasenglöckchen Hyacinthoides hispanica. Man kann die Ausbreitung auch hier durch Teilung der dichten Pulks nach der Blüte beschleunigen. So entstehen mit den Jahren dichte Bestände mit weiss, blau oder auch rosa blühenden Glöckchen.

Inbegriff des Frühlings – Die Narzissenblüte
In strahlendem Gelb oder Weiss verkünden sie mit Grazie und Beschwingtheit alljährlich den Frühling. Die ersten Narzissen blühen bereits im Februar und die spätesten im Juni. Ihre Blütezeit erstreckt sich also über fast ein viertel des Jahres. Viele von ihnen sind zur Verwilderung geeignet und können über viele Jahre am selben Standort stehen. Besonders langlebig und meist auch blühfreudig sind die Jonquilla- und die Triandrus-Narzissen. Hier auf dem Bild ist Narcissus ‚Pipit‘ zu sehen. Sie ist eine sehr ausdauernde, reichblütige und ausbreitungsfreudige Narzisse. Ihre zartgelben duftenden Blüten mit weisser Krone erscheinen sehr zahlreich ab April. Will man Narzissen vermehren sollte man die Zwiebeln nach dem Vergilben des Laubes ausgraben und die Tochterzwiebeln abtrennen, dann pflanzt man die Zwiebeln an anderer Stelle wieder als Tuff von 5-7Stück ein. Wiederholt man diesen Vorgang alle zwei bis drei Jahre kann man die Bestände allmählich vergrößern.

Blaue Blütenkerzen im späten Frühjahr – Prärielilien
Zum Abschluss des Frühlings blühen ab Mai die Präriekerzen mit ihren hell- bis tiefblauen Blütensternen. Je nach Art sind sie 30 bis 80cm hoch. Ähnlich wie Kugellauch sind sie unentbehrlich für die Zeit des Übergangs zwischen Frühjahrsblühern und den ersten Stauden im Frühsommer. Prärielilien sind ausgesprochen robust und langlebig. Sie bevorzugen eher feuchte Böden und wachsen auch an halbschattigen Standorten, können also dort gepflanzt werden wo Kugellauch nicht gut gedeiht. Alle Arten sind hervorragend zur Verwilderung geeignet. Einmal eingewachsen können sie viele Jahre am selben Ort stehen und entwickeln mit jedem Jahr mehr der Blütentrauben die aus bis zu 100 Einzelblüten bestehen können. Sehr schön sind wiesenhafte Pflanzungen kombiniert mit Dichternarzissen Narcissus poeticus ‚Recurvus‘. Die Horste können nach der Blüte im Spätsommer geteilt werden. Die Zwiebeln der Pflanzen sind essbar.

Zum Verwildern geeignete Frühlingsblüher sind also eine pflegeleichte Möglichkeit den Frühlingsgarten zu gestalten. Am besten lassen sie sich dann an den ersten warmen Tagen vom Liegestuhl aus geniessen.

Auf einen baldigen berauschenden Start ins Frühjahr.

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16 Comments

  • Reply Karen Heyer März 9, 2018 at 12:03 pm

    Liebe Theresa,
    bis ich solche Blütenmeere hier habe, wird es noch einige Jahre dauern. Dabei stecke ich schon jedes Jahr reichlich Zwiebeln in die Erde.
    Im Nachbarort gibt es eine halbschattige Stelle unter hohen Bäumen, da ist ein ganzes Buschwindröschenmeer anzutreffen, wunderschön! Oh ja, die Camassia sind ein Muss! Und sie blühen so herrlich lange.
    Liebe Grüße
    Karen

  • Reply Marina März 7, 2018 at 8:11 am

    Liebe Theresa,
    Traumhaft schöne Aufnahmen. Ich kann mich gar nicht sattsehen an diesen farbenfrohen Frühlingsblühern. Am schönsten sind sie wirklich in so grossen Beständen. Ich habe alle Sorten in meinen Garten gepflanzt. Auf die Weinbergtulpe bin ich besonders gespannt. Wir wohnen ja auf dem „Weinberg“. sie müsste die idealen Bedingungen haben, damit sie sich vermehrt.
    Ach wie schön, wenn es endlich Frühling ist.
    Liebe Grüße
    Marina

  • Reply Frau Sonnenhut Februar 23, 2018 at 6:28 pm

    Liebe Theresa,
    in deinem interessanten und so herrlich bebilderten Beitrag habe ich wieder jede Menge Tipps gefunden und gleich notiert.
    Ich habe schon so einiges an Schneeglöckchenzwiebeln in der Erde versenkt und mich immer gewundert, warum dann nichts kommt. Das werde ich mir zukünftig sparen und nur noch die bereits wachsenden teilen.
    Die blauen Traubenhyazinthen im Vorgarten verbreiten sich dafür ganz eifrig in den Pflasterfugen, so wie du es auch erwähnst. Kann es sein, dass die weißen Sorten sich nicht versamen? Zumindest ist es hier so. Ihren speziellen Namen kenne ich nicht. Sie waren in einer Frühlingsschale aus der Gärtnerei mit drin und ich habe sie später ins Beet gesetzt und mich gewundert, dass sie sich gar nicht so breit machen wie ihre blauen Schwestern.
    Dass man die Tochterzwiebeln bei den Narzissen später abtrennen und separat setzen soll wusste ich auch nicht. Werde sie dann zwischen die Prärielilien setzen. Diese Kombination finde ich so schön auf deinem letzten Foto. Aber verspeist werden hier keine dieser Zwiebeln *lach*, sie sollen mich weiterhin mit ihren hübschen Blüten erfreuen.

    Vielen Dank, dass du diese nützliche Info für uns zusammengestellt hast.

    ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡
    Herzlich grüßt
    Uschi

    • Reply Theresa Gläßer Februar 24, 2018 at 6:15 pm

      Liebe Uschi,
      freut mich das ich dir den einen oder anderen hilfreichen Tipp geben konnte. Wenn du weisse und blaue Traubenhyazinthen einer Art nebeneinander stehen hast kann es sein das die Weissen sich mit den Blauen mischen und dann wieder blaue Hyazinthen dabei heraus kommen.
      Von meinen Prärielilien hab ich auch noch keine gegessen, da geht es mir genauso wie dir.
      Herzliche Grüße
      Theresa

  • Reply Topfgartenwelt Februar 22, 2018 at 10:41 pm

    Liebe Theresa, ich habe jetzt ganz gespannt Deinen Beitrag gelesen. Ich versuche schon seit Jahren einen solchen blühenden Frühlingsteppich in unseren Garten zu zaubern und scheitere kläglich damit. Eingesetzt hätte ich genug, doch die Zwiebelblumen kommen maximal einmal und sind dann wieder verschwunden. Ich denke, das liegt an der Erde, diese ist wohl nur offen gegenüber Unkraut, denn dieses vermehrt sich sagenhaft.

    LG Kathrin

    • Reply Theresa Gläßer Februar 24, 2018 at 6:08 pm

      Hallo Kathrin,
      das kann verschiedene Gründe haben. Einer wäre das du von Zwiebelfäunis befallene Pflanzen erwischt hast. Diese Wurzelkrankheit kann sich mehrere Jahre im Boden halten und befällt dann auch neu gepflanzte Zwiebeln. Da hilft nur eine Pflanzpause von etwa drei Jahren an der befallenen Stelle. Eine andere Möglichkeit ist zu nasser Boden im Winter. Das mögen die wenigsten Zwiebelblumen. Gerade Tulpen sind da empfindlich. Hier kannst du es vielleicht mal mit Schachbrettblumen, Camassien oder Märzenbechern versuchen. Die wachsen in meinem Garten auch noch ganz gut an den nassen Stellen. Wenn das auch nicht hilft solltest du deinen Boden mal von einem Labor analysieren lassen, da bekommst du dann auch Empfehlungen zur Düngung und Bodenverbesserung.
      LG Theresa

  • Reply Annette Februar 22, 2018 at 8:47 am

    Ein wunderschöner Beitrag, Theresa, ich kann’s kaum erwarten bis es endlich Frühling wird. Viele dieser Pflanzen wachsen auch in meinem Garten. Der Krokus tut sich etwas schwer mit dem Verwildern, ich habe den Verdacht, dass die Mäuse die Knollen fressen. Leider muss man sich sehr gedulden bis man einmal solche Teppiche sein eigen nennen darf. Sonnige Grüsse, Annette

    • Reply Theresa Gläßer Februar 24, 2018 at 6:01 pm

      Hallo Annette,
      ja leider gehören Krokusse zur Leibspeise von Wühlmäusen. Hier hilft nur das Auslegen eines engmaschigen Draht- oder Kunststoffnetzes bevor die Krokuszwiebeln gesetzt werden, die Rasennarbe kann ja dann wieder darauf gesetzt werden. Da die Wühlmäuse immer von unten kommen, werden sie dadurch am Fressen der Zwiebeln gehindert. In Wiesen finde ich solche Netze auch nicht weiter störend da man ja eher selten mit dem Spaten in die Fläche muss, in Beeten sind Pflanztöpfe oder Zwiebelkörbe praktischer. Diese bremsen allerdings den Ausbreitungsdrang der Zwiebeln.
      Herzliche Grüsse Theresa

  • Reply Ye Olde Kitchen Februar 21, 2018 at 8:58 am

    Liebe Theresa,
    hach welch herrliche Bilder, die wirklich Lust auf den Frühling machen. Von solchen Blumenteppichen sind wir in unserem Garten noch weit entfernt, aber wir haben letzten Herbst schon mit allerlei Zwiebeln und Knollen den Grundstein gelegt. Wir sind schon sehr gespannt, wie viele Pflanzen letztendlich zur Blüte kommen und wie sie sich in den nächsten Jahren verwildern werden.
    Leberblümchen kommen auf jeden Fall auch noch auf die Liste, die sehen so schön aus.
    Liebe Grüße
    Eva

    • Reply Theresa Gläßer Februar 21, 2018 at 8:52 pm

      Liebe Eva,
      vielen Dank für deinen Besuch hier bei mir und den lieben Kommentar. Das Schöne am Garten ist ja auch das er jedes Jahr ein Stück wächst und mit jeder Blumenzwiebel versenkt man ja auch immer ein Stück Hoffnung auf das neue Gartenjahr in der Erde.
      Liebe Grüße
      Theresa

  • Reply Sigrun - Bergblumengart Februar 20, 2018 at 3:53 pm

    Liebe Theresa,
    das ist ja eine wunderbare Farbenpracht….tut richtig gut, denn draußen ist hier noch nicht viel los. Der Boden ist gerade im Dauerfrost und ich hoffe, es wird bald wieder wärmer.
    Im Moment habe ich ein einziges Leberblümchen vom Herrn Peters (alpine-peters) und hoffe, dass es sich bei mir einlebt. Es ist ein Unkompliziertes für Anfänger…kein Sammelobjekt….;-)
    LG Sigrun

    • Reply Theresa Gläßer Februar 21, 2018 at 8:49 pm

      Liebe Sigrun,
      momentan ist in meinem Garten auch alles auf Eis gelegt, es ist ja auch immernoch Februar. Aber die längste Zeit der Dunkelheit ist vorbei. Das Schöne bei Leberblümchen ist ja das für jeden was dabei ist, auch unkomplizierte Anfängerpflänzchen die viel Freude bereiten.
      LG Theresa

  • Reply Loretta Nießen Februar 18, 2018 at 2:53 pm

    Liebe Teresa,
    wunderschöne Bilder sind das. Bei uns haben sich manche Frühjahrsblüher ausgebreitet und Teppiche gebildet, wie Crocus tommasianus, Galanthus nivalis, blaue Strahlen-Anemone, Busch-Windröschen und Wiesen – Schachbrettblume. Weinberg-Tulpe kannte ich noch nicht. Auf dem Bild sieht sie sehr schön aus. Ich werde schauen, wo ich sie kaufen kann. Danke für die tolle Inspirationen.
    Liebe Grüße
    Loretta

  • Reply Edith Wenning Februar 18, 2018 at 11:03 am

    Schneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse und Hasenglöckchen gedeihen in meinem Garten auch wunderbar. Mit Schachbrettblumen und Weinbergtulpen habe ich kein Glück und nach meinen drei Leberblümchen vom vergangenen Jahr halte ich vergebens Ausschau. Ob ein Siebenbürger Leberblümchen dabei war, weiß ich nicht. Einen reifen Waldhumusboden habe ich leider nicht zu bieten, weiß auch nicht, wie ich das erreichen könnte. Ich streue im Herbst Buchenlaub aus. Aber das würde Jahrzehnte dauern. Und aus dem Wald holen, könnte wohl zu Schwierigkeiten führen…
    Liebe Grüße
    Edith

    • Reply Theresa Gläßer Februar 18, 2018 at 5:45 pm

      Liebe Edith,
      Schachbrettblumen und Weinbergtulpen sind in der Tat Standortspezialisten. Schachbrettblumen wollen auf wechselfeuchten Wiesen und Weinbergtulpen an trockenen und sonnigen Plätzen wachsen. Auf solchen Standorten aber sind sie ausdauernd. Bei Leberblümchen sollte man je nachdem welchen Standort man bieten kann die Sorte wählen. Am tolerantesten was den Boden betrifft sind die Kreuzungen europäischer mit asiatischen Leberblümchen. Als Substrat eignet sich am besten Lauberde die auch kalkhaltig sein muss. Diese erhält man indem man Laub z.B. von Obstbäumen oder auch anderen Laubgehölzen (z.B. Buche) für ein Jahr kompostiert und etwas aufkalkt. Am besten verteilt man diesen Kompost dann schon im Herbst in den Beeten wo Leberblümchen wachsen. Auch andere Schattenstauden wie z.B. Trillium sind für Laubkompost dankbar.
      Herzliche Grüße Theresa

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