Pflanzenkombinationen Stauden

Pflanzen im Juli

Juli 16, 2017
echinacea_gaura

Jetzt stehen die Staudenbeete in voller Blüte. Die Kombinationsmöglichkeiten im Hochsommer sind zahlreich. Dennoch gibt es einige Pflanzthemen die sich immer wieder grosser Beliebtheit erfreuen, für einige möchte ich ein paar schöne Beispiele vorstellen.Diese blaue Rabatte hatte ich für die Gartenschau in Rietberg geplant. Echtes Blau ist ja im Staudenbeete eine rare Farbe. Die meisten Blüten sind eher mauve oder violett. Davon allerdings gibt es einige schöne Pflanzen für das Staudenbeet. Damit solche Beete nicht langweilig wirken bedarf es einer farblichen Aufhellung durch weisse Blüten oder nach einer komplementären Auffrischung durch zitronengelbe.  Durch diesen Kontrast wirken die blauen Blüten dann umso blauer. In diesem Beet bilden Gruppen von Agastache ‚Blue Fortune‘ im Beethintergrund den Hauptaspekt, den Kontrast in weiss bringt in der Beetmitte die weisse Indianernesssel (Monarda Fistulosa-Hybride ‚Schneewolke‘) welche von violett blühendem Lanzen-Eisenkraut (Verbena hastata ‚Blue Spires‘) begleitet wird. Den Vordergrund bespielen der Quirlblütige Salbei (Salvia verticillata ‚Purple Rain‘), Schmalblättrige Bergminze (Pycnanthemum tenuifolium) und Weisser Kerzenknöterich (Polygonum amplexicaule ‚Album‘).Zu den beliebtesten Stauden im Sommerbeet gehört sicher der Phlox in all seinen zahlreichen Sorten. Möglichkeiten zur Kombination gibt es viele. Besondere Leuchtkraft über einen langen Zeitraum entwickelt dieser Dreiklang mit Phlox paniculata ‚Bright Eyes‘, Echinacea purpurea ‚Magnus‘ und Helenium Hybr. ‚Moerheim Beauty‘. Alle drei stammen in ihrer Wildform aus den Weiten der amerikanischen Prärie und sind daher bestens für sonnige, jedoch nicht allzu trockene Standorte geeignet.Wer es etwas aparter und wildhafter mag dem ist der bleiche Sonnenhut (Echinacea pallida ‚Hula Dancer‘) zu empfehlen. Seine Blüten mit den schmalen hängenden Blütenblättern schweben wie kleine Tänzerinnen auf den langen drahtigen Stängeln über dem Beet. Hervorragend passt dazu die Präriekerze (Gaura lindheimeri) mit ihren rosa-weissen Blütentrauben die wie Schmetterlingswolken im Beet flattern. Kontrast bringt hier die Duftnessel (Agastache rugosa-Hybr. ‚Black Adder‘) im Hintergrund und Blauer Ysop (Hyssopus officinalis) im Beetvordergrund. Diese Kombination ist für sonnige und trockene Standorte geeignet.Auch gelbe Beete erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Eine imposante Staude die man noch nicht so häufig in den Gärten sieht die jedoch unbedingt häufiger verwendet werden sollte ist die Riesen-Flockenblume (Centaurea macrocephala) aus dem Kaukasus. Ihre artischockenähnlichen Blüten sind auch hervorragend zum Schnitt geeignet. Für Beete in Gelb gilt im Wesentlichen das Gleiche wie für blaue. Ein rein gelbes Beet würde den Betrachter erschlagen und dadurch reizlos wirken. Auch hier bedarf es einer Abmilderung durch helle Töne und der Ergänzung von dunleren erdigen Tönen. Dunkellaubige Pflanzen passen hervorragend zu gelben Stauden und bringen deren Blüten zum Strahlen. In dieser Pflanzung steht die Riesen-Flockenblume zusammen mit Gelbem Sonnenhut (Echinacea paradoxa), rotlaubigem Fenchel (Foeniculum vulgare ‚Rubrum‘) und weißer Prachtscharte (Liatris spicata ‚Floristan White‘) deren Blüten gerade am Aufblühen sind.Seit Piet Oudolf erlangen Gräser immer größere Beliebtheit und haben auch ihren Weg in den privaten Garten gefunden. Ihre luftigen meist in braunen und gelbgrünen Farben blühenden Blüten bringen Leichtigkeit in jede Pflanzung, ihre straffe oder lockere Textur prägt jedes Beet. In dieser Kombination wurden die erdigen Farben der Blüte vom Garten-Reitgras (Calamagrostis x acutiflora ‚Karl Foerster‘) von Brandkraut (Phlomis samia) und Rostfarbigem Fingerhut (Digitalis ferruginea). Für eine Aufhellung sorgt hier die hellaprikotfarbene Schafgarbe (Achillea Filipendulina-Hybride ‚Hannelore Pahl‘).Etwas ungewöhnlich ist diese Kombination aus Feuerrot und Silber. Die Montbretie (Crocosmia masoniorum ‚Lucifer‘) mit ihren feuerroten Blütenrispen gehört in England zum Standardrepertoire im Staudenbeet. Auch bei uns ist diese Sorte winterhart und benötigt nur in rauen Lagen etwas Schutz. Zusammen mit der zweijährigen Eselsdistel (Onopordum acanthium) und Himalaya-Wolfsmilch (Euphorbia griffitii ‚Dixter‘) entsteht ein spannender Kontrast.

Die folgenden Bilder vergrößern sich durch anklicken:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: