Gärten Herbst Reisen

Wiener Herbstimpressionen – Park Schönbrunn

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Jetzt im Herbst ist wirklich ein guter Zeitpunkt um einer der beeindruckendsten und natürlich auch größten historischen Gartenanlagen von Europa einen Besuch abzustatten, dachten wir uns und nutzten die Herbstferien für einen Kurztrip nach Wien um dort neben vielen anderen kulturellen Hotspots den Park Schönbrunn zu besuchen. Eigentlich hatten wir ja vor auf dem Weg dahin einen Zwischenstop in Prag einzulegen, daraus wurde leider nichts, da der Sturm der -mal wieder- über das Land zog, dazu führte das die von uns favorisierte Strecke gesperrt werden musste. Aber was solls, es gibt ja viele Wege nach Wien und in dem Fall entschieden wir uns dann eben doch für den direkten entlang der Donau.
Als wir ankamen war der Sturm auch über Wien hinweggezogen, hatte aber zumindest in der Stadt wenig Spuren hinterlassen.Anders im Park, den wir dann gleich am ersten Tag nach unserer Ankunft besuchten. Hier waren zahlreiche Strecken für Besucher gesperrt, was von den meisten jedoch ignoriert wurde. Aber gerade in den Bereichen mit altem Baumbestand, also fast die kompletten Gehölzquartiere längs der großen Hauptachse im Parterre, waren zahlreiche Äste herabgestürzt und das Pflegepersonal arbeitete auf Hochtouren. Ein Problem das ich auch von unseren öffentlichen Anlagen kenne. Durch den älter werdenden Baumbestand – denn in den wenigsten alten Parkanlagen wird kontinuierlich nachgepflanzt um die Baumbestände zu verjüngen – werden die Auswirkungen nach stärkeren Sturmereignissen natürlich immer umfassender. Dem ist nur durch regelmäßige Kontrolle der Baumkronen und fachgerechten Kronenschnitt vorzubeugen. Was natürlich für die Kommunen, die meist Besitzer und somit verantwortlich für die Anlagen sind, enorme Pflegekosten verursacht…

Aber zurück in den Park von Schloss Schönbrunn – dieser empfing uns standesgemäß in prächtigem Herbstgold. Ich gebe zu, diese Art von Parks wirkt auf mich immer etwas einschüchternd. Die Dimensionen sind offensichtlich nicht für normale Menschen gemacht. Folglich fühlt man sich immer etwas klein und verloren in den Weiten einer solchen Anlage. Aber der Park versöhnt auch durch schöne Details und die langen Alleen wirken jetzt in ihrer herbstlichen Pracht schon sehr malerisch. Und die Aussicht auf Wien von der Gloriette aus ist wirklich wunderschön.Die Gloriette vis-a-vis zum Schloss wurde im letzten Jahr saniert und ist jetzt wieder zugänglich. Leider war das Cafè geschlossen. Den Melange mussten wir dann also woanders trinken.Blick vom Neptunbrunnen über das Große Parterre zum Schloss. Die nächste Regenwolke zog schon wieder heran.Ein Blick durch den Lindenbogen entlang der Allee zum Najadenbrunnen. Akkurat geschnittene Linden führen zum Eingang des Tierparks Schönbrunn. Man könnte ohne Probleme auch zwei oder drei Tage in dem Park verbringen wenn man sich jeden Bereich ansehen wollte. Wir haben für’s Erste beschlossen die Weite des Gartens auf uns wirken zu lassen und für die Entdeckung der einzelnen Bereiche wie Rosengarten, Orangerie, Labyrinth usw. immer mal wieder zu kommen. Vielleicht auch einmal zu anderen Jahreszeiten um den Park auch bei anderer Stimmung kennenzulernen.Dem Palmenhaus mussten wir natürlich unbedingt noch einen Besuch abstatten. Es ist wohl das größte seiner Art auf dem europäischen Kontinent und durch seine Höhe und  Bauweise wirklich beeindruckend. Im Palmenhaus sind im Laufe des Jahres verschiedene saisonale Ausstellungen. Aktuell gibt es eine Kürbisschau.

Noch ein letzter Blick zurück zur Gloriette, dann hat sich auch schon die Sonne (stimmt da war ja die Zeitumstellung) verabschiedet und der Park leerte sich.Der Schlosshof mit den beiden Brunnen präsentierte sich uns zum Abschied in voller Beleuchtung in der blauen Stunde.

Ein Besuch des Parks ist übrigens kostenlos, Eintritt zahlt man nur für die besonderen attraktionen wie den Kronprinzengarten, die Orangerie oder den Irrgarten.

Nähere Informationen erhält man hier (klick)

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