Frühjahr Gärten Stauden

Start in die Gartensaison mit einem Besuch der Staudentage im Botanischen Garten Berlin Dahlem

Bei allerschönstem  Frühlingswetter fand am vergangenen Wochenende im Botanischen Garten Berlin Dahlem wieder der Frühjahrsstaudenmarkt statt. Er ist schon lange kein Geheimtipp mehr eher eine Institution für Pflanzenenthusiasten. Es gibt kaum einen anderen Ort wo man solch ein vielfältiges Pflanzenangebot vorfindet.
Fast hätte ich mich jedoch gerade wegen des tollen Gartenwetters entschieden ihn nicht zu besuchen, aber nachdem ich schon den ganzen Vormittag in den Beeten gewühlt hatte und dabei die eine oder andere Frostlücke in meinen Pflanzungen entdeckt habe, beschloss ich dann am Nachmittag doch noch hinzufahren. Meines Erachtens lohnt sich der Besuch des Staudenmarktes eigentlich immer und gerade im Frühjahr ist das angebotene Sortiment an Schattenstauden überaus vielfältig. Für Staudenfreunde auf der Suche nach Frühlingsblühern auf jeden Fall eine gute Adresse.

Blick aus Richtung Eingang unter den Eichen zu den grossen Gewächshäusern

Wer den Staudenmark besucht, sollte gut zu Fuss sein, denn fast einen Kilometer reihen sich entlang der Hauptachse des Parks Stände an Stände. Von den 140 Marktständen werden an etwa 100 Pflanzen angeboten bei den übrigen findet man wohlausgesuchten Gartenbedarf, Gartenprodukte, Gartengeräte, Gartenliteratur, Keramiken für den Garten und nur sehr, sehr wenig Deko. Abgerundet wird das Angebot durch eine hochwertige kulinarische Verpflegung, meist durch Anbieter von Bioprodukten.
Neben den bekannten Staudengärtnereien sind auch diejenigen vertreten die ausgesuchte Sortimente für Liebhaber und Sammler vermehren und anbieten. Wer auf der Suche nach besonderen Gehölzen ist wird ebenso fündig, da auch verschiedene Baumschulen mit besonderen Gehölzsortimenten vor Ort sind. So können seltene Rosensorten ebenso erworben werden wie besondere Japanische Strauchpäonien.
Auch Gemüsepflanzen und Kräuter werden in vielen Sorten angeboten, das Angebot ist in den letzten Jahren sogar vergrößert worden, da diese von vielen Berlinern auf ihrem Balkon oder im Schrebergarten angebaut werden.
Während der Öffnungszeiten zwischen 8 und 18Uhr ist der Markt auch immer gut gefüllt. Auf diesem Plan kann man sich einen Überblick verschaffen: klick

Original japanische Strauchpfingstrosen in grosser Sortenvielfalt
Der Stand von Alpine-Peters mit vielen verschiedenen Sorten von Leberblümchen, Aurikeln und besonderen Schattenstauden bietet ein interessantes Sotiment für Pflanzensammler

Ein Schwerpunkt des Frühjahrsmarktes sind die Sortimente von Hepatica, Helleborus, Pfingstrosen, Primeln bis hin zu Elfenblumen und Tränendem Herz womit sich schon fast zwei Monate Frühlingsblüte abdecken läßt.

Wenn man so wie ich eher am späten Nachmittag den Staudenmarkt besucht geniesst man die Ruhe nach dem Ansturm, die Stände sind nahezu menschenleer und die Verkäufer in Aussicht auf den nahenden Feierabend entspannt und in Plauderlaune. Man kann in Ruhe schauen und erhält jede Menge Informationen. Für den Einkauf einer grossen Menge von Stauden ist diese Taktik jedoch ungeeignet, man sollte schon wissen was man möchte.
Dann kann man auch mit nicht allzuviel Gepäck im Anschluss noch einen kleinen Rundgang durch den abendlichen Botanischen Garten machen und die erwachenden Wiesen mit den Frühlingsblühern geniessen. Sozusagen ein doppelter Genuss…

Bei meinem kleinen Abschlussrundgang durch den fast menschenleeren Park habe ich dann noch einige schöne Inspirationen und Situationen entdeckt die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Die folgenden Bilder vergrößern sich durch Anklicken:

Einen guten Start in die kommende erste Frühlingswoche wünsche ich Euch allen.

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