{"id":1951,"date":"2018-01-28T22:19:50","date_gmt":"2018-01-28T22:19:50","guid":{"rendered":"http:\/\/pflanzart.de\/?p=1951"},"modified":"2018-12-30T19:58:24","modified_gmt":"2018-12-30T19:58:24","slug":"der-garten-im-winter-3-winterbluehende-gehoelze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pflanzart.de\/?p=1951","title":{"rendered":"Der Garten im Winter 3 &#8211; Winterbl\u00fchende Geh\u00f6lze"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts der anhaltend grauen und lauen Witterung im Berliner Aussenraum kann man ja abgesehen von ein paar frostigen N\u00e4chten bisher kaum von Winter sprechen. Dementsprechend fr\u00fchlingshaft gr\u00fcnt und sprie\u00dft es schon im Garten und mancher Zweig tr\u00e4gt die ersten Bl\u00fcten. Einige Geh\u00f6lze bl\u00fchen sogar den ganzen Winter \u00fcber, sie sorgen somit f\u00fcr Lichtblicke im tristen Grau des Winters und l\u00e4uten den \u00dcbergang zu den ersten kleinen Zwiebelbl\u00fchern ein. An den wenigen Sonnentagen in den letzten Wochen habe ich mich daher hoffnungsvoll auf die Suche nach den fleissigen Bl\u00fchern der kalten Jahreszeit gemacht.<br \/>\nIn meiner Trilogie \u00fcber den winterlichen Garten m\u00f6chte ich heute die Sch\u00f6nsten von ihnen kurz vorstellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1946\" src=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin.jpg 1100w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin-790x527.jpg 790w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin-300x200.jpg 300w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin-768x512.jpg 768w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin-940x627.jpg 940w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin-900x600.jpg 900w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/jasmin-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<p>Sicherlich kennen viele den gelb bl\u00fchenden Winterjasmin <em><span class=\"st\">Jasminum nudiflorum <\/span><\/em>als klassischen Winterbl\u00fcher. Er ist einer der Ersten der z.T. schon im Dezember seine Bl\u00fcten \u00f6ffnet. Nudiflorum hei\u00dft hier quasi Nackedei, da er ohne Laub seine nackten Bl\u00fcten zur Schau stellt. Bis zum M\u00e4rz bl\u00fcht er dann immer \u00fcppiger. In dieser d\u00fcsteren Zeit verwandeln sich seine struppig gr\u00fcnen Spaghettitriebe in einen goldenen Sternenregen der dann schon von Weitem zu sehen ist. Was seine Gestalt betrifft ist er recht wandelbar, meist w\u00e4chst er eher h\u00e4ngend, daher kann man ihn ganz gut von Mauern oder B\u00f6schungen herunter wachsen lassen. Mit einer Rankhilfe kann er aber auch an Mauern oder W\u00e4nden empor wachsen. Der kleine Kletterstrauch stammt aus Ostasien und Nordchina und w\u00e4chst dort auf Felsh\u00e4ngen in 800 bis 4000m H\u00f6he.<br \/>\nHier auf dem Bild, welches ich Ende Dezember aufgenommen habe, w\u00e4chst er zusammen mit der F\u00e4cher-Zwergmispel <em>Cotoneaster horizontalis <\/em>deren orangerotes Laub sich bis sp\u00e4t in den Winter hinein an den Zweigen h\u00e4lt und zusammen mit den gelben Bl\u00fcten des Jasmins ein lebhaftes Farbspiel bildet. Beide sind f\u00fcr Tiere im Winter auch Retter in der Not &#8211; der Jasmin ist durch seine fr\u00fche \u00fcppige Bl\u00fcte f\u00fcr Insekten, die Zwergmispel bildet zahlreiche rote Beeren die bei V\u00f6geln beliebt sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1945\" src=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles.jpg 1100w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles-790x527.jpg 790w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles-300x200.jpg 300w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles-768x512.jpg 768w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles-940x627.jpg 940w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles-900x600.jpg 900w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/choenomeles-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<p>Die Japanische Zierquitte <em>Chaenomeles japonica <\/em>hat ihre Hauptbl\u00fcte eigentlich im Fr\u00fchjahr, dennoch \u00f6ffnen sich bei vielen Sorten bei milder Witterung die ersten Bl\u00fcten schon im Sp\u00e4twinter. Unter den Fr\u00fchlingsbl\u00fchern f\u00fchrt sie gewisserma\u00dfen immer noch ein Schattendasein obwohl sie im Gegensatz zur Forsythie, die ja f\u00fcr viele der Inbegriff des Fr\u00fchlingsboten unter den Geh\u00f6lzen ist, mit ihren Bl\u00fcten zahlreiche Bienen und Hummeln anzieht und ihnen erste ersehnte Nahrung bietet. Durch Kreuzungen mit der Wildformen von Chinesischer Zierquitte <em>Chaenomeles speziosa <\/em>sind viele Sorten entstanden deren Bl\u00fctenfarbe zwischen Rot, Ros\u00e9 oder Wei\u00df variiert und die durch verschiedene Wuchsh\u00f6hen zwischen niedrigen 50cm und 3Metern H\u00f6he f\u00fcr verschiedene Gartensituationen geeignet ist. Sehr sch\u00f6n ist zum Beispiel eine niedrige geschnittene Hecke oder ein lockeres Wandspalier. Auch ihre leuchtend gelben, vitaminreichen Fr\u00fcchte die im September erscheinen sind zierend und es lassen sich allerhand K\u00f6stlichkeiten aus ihnen bereiten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1947\" src=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii.jpg 1100w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii-790x527.jpg 790w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii-300x200.jpg 300w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii-768x512.jpg 768w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii-940x627.jpg 940w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii-900x600.jpg 900w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum-farrierii-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<p>Der Winter-Schneeball <em>Viburnum farreri <\/em>ist eine Wildart aus Ostasien. Dort w\u00e4chst er im Unterholz lichter Bergw\u00e4lder. Seine Bl\u00fctezeit beginnt bereits im November und reicht bis ins zeitige Fr\u00fchjahr. Er ist eine der Elternarten des bekannteren Duft-Schneeballs <em>Viburnum x bodnantense. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2134\" src=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense.jpg 1100w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense-790x527.jpg 790w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense-300x200.jpg 300w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense-768x512.jpg 768w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense-940x627.jpg 940w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense-900x600.jpg 900w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/viburnum_bodnantense-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<p>Zu den sch\u00f6nsten winterbl\u00fchenden Geh\u00f6lzen geh\u00f6rt sicher der Duft-Schneeball. Seine zartrosa Bl\u00fctenb\u00fcschel, deren Duft man schon von Weitem wahrnehmen kann, sitzen im Sp\u00e4twinter an den unbelaubten, dunkelbraunen Trieben und sind deshalb ein absoluter Hingucker. Er ist eine Hybride aus den Wildformen Winter-Schneeball <em>Viburnum farreri<\/em> und dem Gro\u00dfbl\u00fctigen Schneeball <em>Viburnum grandiflorum<\/em>. Seinen Namen hat der Bodnant-Schneeball von dem bekannten Bodnant Garden in Nordwales, dem Ort seiner Entstehung. Die bekanntesten Sorten sind <em>Viburnum x bodnantense<\/em> &#8216;Dawn&#8217; und &#8216;Charles Lamont&#8217;, wobei &#8216;Dawn&#8217; eher weissrosa Bl\u00fcten bildet und sp\u00e4ter bl\u00fcht als &#8216;Charles Lamont&#8217; der bereits ab November kr\u00e4ftig rosa bl\u00fcht. Der Strauch ist anspruchslos steht aber gern sonnig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2127\" src=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis.jpg 1100w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis-790x527.jpg 790w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis-300x200.jpg 300w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis-768x512.jpg 768w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis-940x627.jpg 940w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis-900x600.jpg 900w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hamamelis-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<p>Zaubern\u00fcsse geh\u00f6ren zu den edelsten Geh\u00f6lzen der Geh\u00f6lzwelt und aufgrund ihrer zahlreichen Arten und Sorten mit unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe und Bl\u00fctenfarbe f\u00e4llt die Auswahl nicht leicht. Die Str\u00e4ucher sind je nach Sorte bis vier Meter hoch und wachsen breit trichterf\u00f6rmig. Ihr Laub erinnert an das der Haseln\u00fcsse, nimmt aber im Gegensatz zu diesen im Herbst eine auff\u00e4llig orangerote F\u00e4rbung an. Zu den Zaubern\u00fcssen geh\u00f6ren sechs Arten die in Ostasien und Nordamerika beheimatet sind. In den G\u00e4rten findet man vor allem die Chinesische <em>Hamamelis mollis<\/em> und die Japanische Zaubernuss <em>Hamamelis japonica <\/em>(Bild)<em>. <\/em>Diese sind wegen ihrer fr\u00fchen und langen Bl\u00fctezeit von Januar\/Februar bis zum Fr\u00fchlingsanfang interessant. Es gibt aber auch zahlreiche Hybridsorten der miteinander gekreuzten Arten, diese werden unter dem botanischen Namen Hamamelis x intermedia gef\u00fchrt. Die im Herbst bl\u00fchende Virginische Zaubernuss <em>Hamamelis virginiana<\/em> ist dagegen weniger verbreitet da ihre Bl\u00fcten teilweise vom Laub verdeckt werden.<br \/>\nWas den Boden betrifft sind Zaubern\u00fcsse sehr anspruchsvoll. Sie verlangen ein tiefgr\u00fcndiges, frisch-feuchtes und sehr humusreiches Substrat. Lehmige oder tonige B\u00f6den m\u00f6gen sie \u00fcberhaupt nicht. Empfindlich reagieren sie sowohl auf Trockenheit als auch auf Staun\u00e4sse oder Bodenverdichtung. Einmal eingewachsen wollen sie in Ruhe gelassen werden, kein Schnitt und keine Eingriffe im Wurzelraum. Sie sind eben sch\u00f6ne Diven deren Unterbringung und Hofstaat gut \u00fcberlegt sein will. Am besten stehen sie in Einzelstellung aber gesch\u00fctzt und ein dunkler Hintergrund bringt ihre hellen Bl\u00fcten besonders zur Geltung. Sehr sch\u00f6n sieht eine Unterpflanzung mit niedrigen Fr\u00fchlingsbl\u00fchern wie Schneegl\u00f6ckchen <em>Galanthus<\/em>, Duftveilchen <em>Viola odorata<\/em>, Fr\u00fchlings-Alpenveilchen<em> Cyclamen coum<\/em> und Winterlingen <em>Eranthis<\/em> <em>hyemali<\/em>s aus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2003\" src=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus.jpg 1100w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus-790x527.jpg 790w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus-300x200.jpg 300w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus-768x512.jpg 768w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus-940x627.jpg 940w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus-900x600.jpg 900w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/chimonanthus-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<p>Noch recht selten sieht man die Chinesische Winterbl\u00fcte <em>Chimonanthus praecox <\/em>in den G\u00e4rten. Ganz zu Unrecht, denn der Strauch stellt keine unerf\u00fcllbaren Anspr\u00fcche. Er mag nur keine Staun\u00e4sse und keine Trockenheit, schwere B\u00f6den vertr\u00e4gt er auch schlecht. Bei lang anhaltenden Kahlfr\u00f6sten k\u00f6nnen die Zweige zur\u00fcckfrieren, er treibt dann aber im Fr\u00fchjahr wieder aus.<br \/>\nSeine hellgelben becherf\u00f6rmigen Bl\u00fcten erscheinen bei milder Witterung bereits im November und \u00f6ffnen sich nach und nach bis zum M\u00e4rz. Bei Sonne duften sie zart nach Vanille.<br \/>\nEs dauert allerdings etwa acht Jahre bis die Winterbl\u00fcte das erste Mal bl\u00fcht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2006\" src=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1.jpg 1100w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1-790x527.jpg 790w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1-940x627.jpg 940w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1-900x600.jpg 900w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/mahonia-1-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><br \/>\nVon den Mahonien gibt es zahlreiche Arten die in Mittel- und Nordamerika zu Hause sind. Sie sind eng mit den Berberitzen verwandt und besitzen in Bl\u00fcte und Frucht auch gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit mit diesen. Neben der allgegenw\u00e4rtigen Gew\u00f6hnlichen Mahonie <em>Mahonia aquifolium, <\/em>die in Europa schon zu den problematischen Neophyten z\u00e4hlt, gibt es auch einige Sorten die wahre Schmuckst\u00fccke f\u00fcr den Garten sind. Dies sind vor allem die winterbl\u00fchende Mahonia x media, eine Kreuzung aus Japanischer Mahonie <em>Mahonia japonica<\/em> und <i>Mahonia lomariifolia<\/i>, sowie die Beals Mahonie <em>Mahonia bealei <\/em>die ab M\u00e4rz bl\u00fcht<em>. <\/em>Beide haben sowohl eine sch\u00f6ne rot-orange Herbstf\u00e4rbung die z.T. den ganzen Winter \u00fcber anh\u00e4lt als auch gro\u00dfe gelbe duftende Bl\u00fctenrispen. Der Wuchs ist straff aufrecht, wodurch sie auch als Solit\u00e4rgeh\u00f6lz verwendet werden k\u00f6nnen. Die blauschwarzen Beeren sind dekorativ und auch bei V\u00f6geln beliebt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2007\" src=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1.jpg 1100w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1-790x527.jpg 790w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1-940x627.jpg 940w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1-900x600.jpg 900w, https:\/\/pflanzart.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/sarcocca-1-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<p>Ebenfalls noch recht wenig in den G\u00e4rten zu finden ist die S\u00fc\u00dfbeere <em>Sarcocca ruscifolia, <\/em>ein kleiner immergr\u00fcner Strauch f\u00fcr schattige und halbschattige Standorte. Im Winter erscheinen die s\u00fcss duftenden weissen Beeren in kleinen Trauben aus denen sich sp\u00e4ter kleine rote bis schwarz-braune, rundliche, meist von den Laubbl\u00e4ttern verdeckte Beerenfr\u00fcchte entwickeln. Die Bl\u00fcte ist zwar unscheinbar, aber wenn man an den Str\u00e4uchern vor\u00fcber geht verstr\u00f6men sie einen angenehmen Duft, im Winter ein ganz besonderes Erlebnis.<\/p>\n<p>Auch empfehlenswert ist die Schneeforsythie <em>Abeliophyllum distichum <\/em>von der es auch noch eine rosabl\u00fctige Version gibt. Der zierliche Bl\u00fctenstrauch bl\u00fcht in milden Wintern schon ab Januar mit duftenden forsythien\u00e4hnlichen Bl\u00fcten. Obwohl der sch\u00f6ne Strauch sich in unseren Breiten wohl f\u00fchlt und unkompliziert ist sieht man ihn noch selten in den G\u00e4rten.<\/p>\n<p>Weitere Str\u00e4ucher sind auf den folgenden Bildern zu sehen, durch Anklicken vergr\u00f6\u00dfert sich die Ansicht.<\/p>\n<div id=\"grid-gallery-22-74548\" data-gg-id=\"22\" data-title=\"Bl\u00fctengeh\u00f6lze\" data-grid-type=\"1\" data-offset=\"0\" data-area-position=\"center\" data-icons=\"\" data-preloader=\"true\" data-width=\"215\" data-height=\"\" data-padding=\"0\" data-quicksand=\"disabled\" data-quicksand-duration=\"none\" data-popup-theme=\"theme_6\" data-popup-type=\"pretty-photo\" data-popup-image-text=\"data-caption\" data-popup-widthsize=\"auto\" data-popup-heightsize=\"auto\" data-popup-i18n-words=\"{&quot;close&quot;:&quot;schlie\\u00dfen&quot;,&quot;next&quot;:&quot;n\\u00e4chste&quot;,&quot;previous&quot;:&quot;vorherige&quot;,&quot;start_slideshow&quot;:&quot;Starte Slideshow&quot;,&quot;stop_slideshow&quot;:&quot;Stoppe Slideshow&quot;,&quot;image&quot;:&quot;Bild&quot;,&quot;of&quot;:&quot;von&quot;,&quot;prev&quot;:&quot;vorherige&quot;,&quot;cExpand&quot;:&quot;Erweitere&quot;,&quot;cPrevious&quot;:&quot;Vorheriges&quot;,&quot;cNext&quot;:&quot;N\\u00e4chstes&quot;,&quot;cExpandStr&quot;:&quot;Erweitere Bild&quot;,&quot;cRotate&quot;:&quot;Rotate&quot;,&quot;cDetails&quot;:&quot;Details&quot;}\" data-popup-slideshow=\"false\" data-popup-slideshow-speed=\"2500\" data-popup-hoverstop=\"true\" data-popup-slideshow-auto=\"false\" data-popup-background=\"\" data-popup-transparency=\"30\" data-popup-disable-history=\"\" data-popup-disable-changed-url=\"\" data-popup-border-type=\"\" data-popup-border-color=\"\" data-popup-border-width=\"\" data-popup-border-enable=\"\" data-fullscreen=\"false\" data-hide-tooltip=\"false\" data-caption-font-family=\"Default\" data-caption-text-size=\"100\" data-is-mobile=\"0\" data-caption-mobile=\"false\" data-hide-long-tltp-title=\"0\" data-caption-disabled-on-mobile=\"false\" data-popup-placement-type=\"0\" data-social-sharing=\"{&quot;enabled&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallerySharing&quot;:{&quot;enabled&quot;:null,&quot;position&quot;:null},&quot;imageSharing&quot;:{&quot;enabled&quot;:null,&quot;wrapperClass&quot;:&quot; 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