Frühjahr Gärten

Eine kurze Weltreise durch den Frühling…

April 18, 2017
…kann man im Botanischen Garten in Berlin Dahlem erleben. Gerade jetzt, wenn sowohl eine Vielzahl der Gehölze als auch die ersten Frühlingsblüher ihre Blüten öffnen, lohnt sich der Besuch besonders.
Gerade der Waldgarten, mit seinem alten Baumbestand, zwitschenden Vögeln und den Matten von blühenden Anemonen, Lerchensporn und Frühlingsplatterbse lassen vergessen das man sich mitten in Berlin befindet.
 
Besonders zauberhaft ist aber der asiatische Garten. Hier blühen riesige Tulpenmagnolien über einem Teppich aus Primeln und Waldmohn. In einem nachempfundenen Flusstal blühen Massen von blauen Kugelprimeln, für die eher trockenen Standorte im Berliner Sandboden eigentlich undenkbar. 
 Eine wundervolle Tulpen-Magnolie (Magnolia soulangeana) im Japanischen Garten
  
Beeindruckend sind im Japanischen Garten auch die großen Strauchpaeonien (Paeonia lutea). Diese muss man sich unbedingt auch im blühenden Zustand ansehen.
Ein Teppich der Japanischen Doldenprimel (Primula sieboldii) im Japanischen Garten.Massen von blauen Kugelprimeln (Primula denticulata) im Asiatischen Garten an einem nachempfundenen Flusslauf lassen vergessen das man sich in Mitteleuropa befindet..Der Japanische Waldmohn (Hylomecon japonicum) wandert durch die Quartiere im asiatischen Teil und bildet zum Teil ganze Bestände.

Einen weiteren Höhepunkt bildet der Nordamerikanische Teil. Hier blühen unter altem Baumbestand ganze Wiesen von Blauglöckchen und Hänge-Goldglocken. Ein wundervolles Bild. In den schattigeren Bereichen breiten sich Bestände von verschiedenen Waldlilien aus.

Blauglöckchen (Mertensia virginica), Hänge-Goldglocke (Uvularia grandiflora) und die Zwerg-Herzblume (Dicentra cucullaria) bilden dichte Bestände.Trillium sessile (Waldlilie) bildet schöne Bestände im nordamerikanischen Laubwald.

Blühende Amerikanische Scheincalla (Lysichiton americanus) im Amerikanischen Sumpfzypressenwald. Nach der Blüte bedecken die Blätter der Pflanzen dann nahezu die gesamte Wasserfläche.Ein stattlicher Bestand von Maiapfel (Podophyllum peltatum) aus dem sich Salomonsiegel in frischem Grün erheben. Die Weisse Dichter-Narzisse (Narcissus poeticus ‚Actaea‘) zwischen dem rotbraunen Austrieb der Paeonia lactiflora bildet einen interessanten Kontrast.Die Finger-Zahnwurz (Cardamine pentaphyllus) ist ein einheimischer Geophyt der auch in tiefem Schatten gedeiht und erst im Herbst einzieht.Das Apennin-Windröschen (Anemone apennina) mit seinen blauen Strahlenblüten ist wie der Name schon sagt vor allem in den italienischen Apeninnen zu Hause, aber auch nördlich der Alpen bis nach Dänemark. Im Garten bildet dieser hübsche Geophyt nach einigen Jahren einen Blütenteppich. Es ähnelt sehr dem in Gärten häufiger anzutreffenden Balkan-Windröschen (Anemone blanda).Unter den Buchen im Europäischen Laubmischwaldquartier blühen tausende Frühlingsplatterbsen in violett-pink-weiss-Schattierungen.Unter der großen Tulpen-Magnolie (Magnolia soulangeana) im Eingangsbereich breitet sich ein Teppich von Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus), Lenzrose (Helleborus orientalis) und anderen Frühhlingsblühern aus.

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